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Bildanalytisches Denken
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Wir können in
gut kontrollierten und uns selbst genehmen Schlucken das Getränk zu uns nehmen.
Wir
können es in der Temperatur gut kontrollieren, vom Rande nippend trinken, das Ganze an
der verhältnismäßig großen Oberfläche gut abkühlen lassen.
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Wir können unseren
Genuß in der Form persönlich variieren, das Getränk in vollen Zügen genießen oder
auch in feinen kleinen nippenden Schlucken. Wir können auch unseren Lippen eine besondere
Wohltat bieten und uns obendrein das Gefühl verschaffen, etwas ganz für uns allein und
persönlich zu haben, so wie einen kleinen Schatz, der nur für uns allein da ist. Das
zeigt uns dann die eigene Tasse an, die vielleicht sogar den eigenen Namen trägt und mit
der wir vielleicht auch eine ganz persönliche Geschichte verbinden.
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Interessanterweise erinnert das alles auch an sehr frühe
Verhältnisse, die wir alle kennen, also an die Ernährung durch die warme Zufuhr aus der
Brust der Mutter oder aus der Nuckelflasche. Lassen wir diesen Vergleich einmal zu, dann
sehen wir einigermaßen verblüfft, daß wir durch den Gebrauch von Tassen nicht einer
alten Glückseligkeit hinterherlaufen und diese uns ersatzweise wieder herzustellen
suchen.
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